Dr. Walter Grad Facharzt für Plastische Chirurgie, Innsbruck, Schaan

Laser-Haarentfernung

Störende Behaarung und/oder vermehrtes Haarwachstum stellen ein starkes kosmetisches und zum Teil auch ein tiefgreifend psychologisches Problem dar. Neben den klassischen Methoden wie Rasieren, Wachsen, Epilieren etc. versucht die Medizin schon seit mehreren Jahren mittels Laserlicht Abhilfe zu schaffen. Die Haarentfernung mittels Laser ist heute ein großes Thema

Ästhetisch störender Haarwuchs?

Die moderne Lasertechnik scheint in zunehmendem Maße klassische Enthaarungsmethoden ersetzen zu können. Die außergewöhnlich mühsame Nadelepilation, die umständliche Wachsepilation der Unterschenkel, das schmerzvolle Auszupfen der haare an Oberlippe und Kinn oder auch das tägliche Rasieren stellen eine für viele Patienten nicht mehr akzeptable Routine dar, der sie sich nicht mehr aussetzen wollen.

Welche Lasersysteme versprechen Erfolg?

Als ein echter medizinischer Durchbruch darf die Einführung des LightSheer Dioden Lasers bezeichnet werden. Dieses Gerät hat von der wohl strengsten medizinischen Zulassungsbehörde der Welt, der amerikanischen FDA (=Food and Drug Administration), die Bezeichnung "Laser für dauerhafte Haarentfernung" bekommen.

Alle bisherigen Laser und laserartigen Systeme, wie z.B. Rubinlaser, Photoderm, Epilaser, Epilight, etc., sind "Laser zur Verminderung des Haarwachstums", d.h., es wird eindeutig festgestellt, dass sie zwar Haarwachstum bremsen, aber nicht in der Lage sind Haare dauerhaft zu entfernen.

Welche Haare lassen sich entfernen?

Kann sich jeder enthaaren lassen? Im Prinzip läßt sich ungewollte oder krankhafte Behaarung an allen Körperregionen entfernen, z.B. Stirn, Oberlippe, Kinn, Wangen, Achseln, Brust, Rücken, Leisten, Genitalregion, Ober- und Unterschenkel, etc. Weiße Haare lassen sich nicht oder nur schlecht eliminieren.

Behandeln lassen können sich - ohne Einschränkungen - alle Altersgruppen von jung bis alt.

Behandlungsablauf Laser-Haarentfernung:

Nach einer Vorbesprechung durch den Arzt erfolgt die Haarentfernungs-Behandlung ohne weitere Vorbereitung.

Bei der Haarentfernungs-Laserbehandlung des entsprechend behaarten Areals werden die haarbildenden Follikel in der Tiefe der Haut zerstört. Die Haut selber wird durch ein spezielles Kühlsystem im Laserkopf vor Schaden bewahrt. Der Patient trägt dabei eine Schutzbrille, um seine Augen vor dem hochenergetischen Licht zu schützen.

Es ist keine örtliche Betäubung notwendig.

Eine Laser-Haarentfernung dauert je nach Ausdehnung wenige Minuten bis zu einer Stunde.
Drei bis fünf Behandlungen im Abstand von vier bis sechs Wochen sind notwendig.

Wie beurteilen Patienten die Behandlung:

Die Beurteilung der LightSheer Laserbehandlung durch die Patienten fällt ausgesprochen positiv aus. Die Behandlung wird subjektiv nicht als schmerzvoll, manchmal aber als unangenehm, eingestuft.

Vor allem die Kürze der Behandlungsdauer und die Präzision der Enthaarung wird vor allem von Patienten, die schon verschiedene andere Behandlungsarten ausprobiert haben, als sehr angenehm empfinden.

Am Ende der Haarentfernungs-Behandlung sieht man eine typische Rötung und leichte Schwellungen, die sich nach wenigen Stunden zurückbilden.

Risiken und Komplikationen:

Erst seit Ende 1998 wird dieser neue Dioden-Laser von Plastischen Chirurgen und Dermatologen in spezialisierten Laserzentren verwendet. Damit kommen die bisher so gefürchteten Lasernebenwirkungen, wie oberflächliche Verbrennungen, tage- manchmal wochenlange Rötungen, Krustenbildungen, Pigmentflecken, etc. nicht mehr vor. Dauerhafte Komplikationen sind praktisch nicht bekannt.

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Johanna P. (67 Jahre)
Mich haben meine Schlupflider schon lange gestört aber ich hatte immer Angst vor einer Operation. Ich war dann bei Dr. Grath zur Beratung und hatte mich sofort wohl gefühlt. In kompetenten und angenehmer Weise wurden mir die Operation und auch mögliche Risiken erklärt. Die Operation und Nachbetreuung liess keine Wünsche offen.

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